Laufnachrichten 2026
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(hei) Man muss schon ein „bisschen verrückt sein“, (oder den Laufsport heiß und innig lieben), wenn man sich an eine solche Ultra-Strecke in Laufschuhen wagt. Knapp 680 Teilnehmer(innen) wollten sich dieses „besondere Vergnügen“ um den Hardtsee im badischen Ubstadt-Weiher nicht entgehen lassen und mittendrin auch unsere Julia Schäffner, wer sonst. Eine Woche vorher war sie noch stark erkältet und musste bangen. 10 lange Runden a 5km um den See waren zu bewältigen. Zum Glück unterstützten optimales Wetter, eine gute Organisation und begeisterte Zuschauer die Veranstaltung, aber laufen bzw. kämpfen musste jeder für sich selbst. Julia nahm die endlosen kräftezehrenden Runden einfach pragmatisch in Angriff, trotzte den manchmal unterwegs aufkommenden Zweifeln und zwang den Kopf mehr als einmal, die Beine weiter zu dirigieren. Der Lohn war ein grandioses, befreiendes Finish, 15. Frauenplatz, ein 100. Platz aller Einläufer und ein hoch verdienter 2. Platz in der W40, und das in Klasse 4.31,22h!!. Glückwunsch, Respekt und Hochachtung vor dieser tollen Leistung. Und wie sagte einmal ein (leider schon verstorbener) Laufkollege zutreffend: „Frauen sind einfach leidensfähiger“.
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Auch in der Serienwertung der Winterlaufserie, welche sich aus den drei Läufen im Dezember (10 km), im Januar (15 km) und im Februar (20 km) ergibt, war die LG stark vertreten. Hierzu werden die Zeiten von allen 3 Läufen (45 km) zusammengerechnet. Das beste Ergebnis hatte Tanja Hellmann. In 2:47:47 h belegte Tanja den 4. Platz in der Gesamtwertung und den 3. Platz in der W30. Nur wenige Sekunden fehlten der Vorjahres-Seriensiegerin zum dritten Gesamtrang. Ebenfalls ein sehr starkes Ergebnis erlief Stefan Birner. Er siegte in der M55 in schnellen 2:52:32 h. Jochen Wagner belegte in 3:05:44 h Platz 16 der M45. Zum ersten Mal liefen Jenna Gensheimer und Mia Hahn die Serie. Beide konnten direkt mit Bestzeiten und Altersklassensiegen auf allen 3 Distanzen auch die Serienwertung mit großem Vorsprung gewinnen. Jenna benötigte 3:06:07 h zum Sieg in der WU20, Mia siegte in 3:08:38 h in der WU18. Weitere Ergebnisse: Daniel Kpprasch 3:15:15 h (18. M30), Michael Waldinger 3:18:44 h (12. M55), Julia Schäffner 3:24:51 h (6. W40), Michael Hüther 3:32:57 h (31. M45), Ronja Koller 3:51:40 (2. WU18), Philipp Bär 3:51:40 h (42. M40) und Steffen Hahn 4:08:12 h (49. M45). In der Mannschaftswertung der Frauen belegten Tanja, Jenna und Mia Platz 2 in der Gesamtwertung.
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Am ersten Tag der Landesmeisterschaften traten die Altersklassen der U18 sowie der Männer und Frauen gegeneinander an. Außerdem wurden die 3000m auch für die Altersklasse U20 ausgetragen. 5 Athleten der Leistungsgruppe stellten sich der starken Konkurrenz und alle 5 konnten in die Medaillenränge laufen. Über die 3000m dominierte Tim Müller das Rennen der 3 zusammen gestarteten Altersklassen Männer, MU20 und MU18. Von Anfang an lief er in der Spitzengruppe mit und setzte sich dann in der letzten Rund deutlich von der Konkurrenz ab. In 8:42 min gewann der damit das Rennen und natürlich auch seine Altersklasse MU20. Seine schnelle Zeit bedeuteten außerdem auch die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Hier ist er nun über gleich 3 Distanzen qualifiziert. Mia Hahn lief im 3000m-Rennen der WU18 in 11:54 min zu Silber. Annika Müller freute sich über Bronze bei den Frauen. In 11:07 min qualifizierte sie sich außerdem für die Deutschen Hochschulmeisterschaften. Max Müller siegte über die 1500m der MU18. In 4:19 min konnte er seine Bestzeit um weitere 7 Sekunden verbessern und die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften ein weiteres Mal unterbieten. Rebecca Riedel erkämpfte sich in 5:02 min nach einem starken Schlusssprint Bronze bei den Frauen.
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Am zweiten Tag der Landesmeisterschaften wurden die Titelkämpfe der U20 und U16 in Ludwigshafen ausgetragen. Auch hier war die Leistungsgruppe mit starken Athleten vertreten. Im 800m-Rennen der M14 war die LG mit 4 Athleten unter den Top 8 der qualitativ und quantitativ stärkste Verein in ganz Rheinland-Pfalz. Florentin Brand zeigte hier wieder einmal sein Talent auf dieser Strecke. In neuer Bestzeit von 2:18 min erkämpfte sich der Kaderathlet den Titel. Laurin Göbbels lief nach einer etwas zu schnellen ersten Runde in neuer Bestzeit von 2:22 min auf Rang 4. Auch Ilai Schindler verbesserte seine Bestzeit und lief in 2:35 min auf Platz 5. Tim Kempenich folgte in 2:37 min auf Platz 8. Im 800m-Rennen der MU20 waren Tim und Max Müller am Start. Mit etwas schweren Beinen vom 3000m-Rennen am Vortag präsentierte sich Tim dennoch in guter Form. In 2:01 min lief er zu Silber. Max Müller, hochgemeldet in dieselbe Altersklasse, lief in 2:04 min auf Platz 5. Einige Stunden später ging es für Max erneut über die 1500m, ebenfalls hochgemeldet in die U20, an den Start. Hier konnte Max in einem taktischen Rennen in 4:30 min zum Sieg laufen.
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Am zweiten Tag der Saar-Pfalz-Hallenmeisterschaften folgten die Titelkämpfe der U20 und U16 in Ludwigshafen. Mit 8 Athleten und fünf Medaillen war die LG hier sehr stark vertreten. Einen Tag nach seinem Triumph ins Saarbrücken stand Tim Müller erneut an der Startlinie. Dieses Mal über 800m der U20. In einem taktisch guten Rennen konnte sich Tim auf den letzten 100m an die Spitze des Feldes setzen und das Rennen mit einer neuen Bestleistung von 1:59 min gewinnen. Tim blieb erstmals unter der magischen 2-Minuten-Grenze und qualifizierte sich damit erneut für die Deutschen Hallenmeisterschaften. Sein jüngerer Bruder Max lief hochgemeldet im selben Rennen der U20. In 2:04 min stellte auch er eine neue Bestleistung auf und konnte sich mit einem starken Schlusssprint Bronze sichern. Für Max war dies erneut die Qualifikation für die Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Frankfurt. Stark vertreten war die LG auch im 800m-Rennen der M14. Kaderathlet Florentin Brand lief hier ein einsames Rennen an der Spitze des Feldes. Mit einem Start-Ziel-Sieg und einer neuen Bestzeit von 2:19 min zeigte er erneut sein Talent auf dieser Distanz. Bronze in diesem Rennen ging an seinen Trainingskollegen Laurin Göbbels. Seine Zeit von 2:22 min bedeuteten auch für ihn eine neue Bestleistung. In guter Form präsentierte sich auch Tim Kempenich. Er verbesserte seine Bestleistung um fast 20 Sekunden auf 2:32 min und belegte damit Rang 7. Ilai Schindler erreichte das Ziel nach 2:36 min und belegte damit Rang 9. Für ihn ebenfalls eine neue Bestleistung. Klara Lutz wurde im 800m-Rennen der W14 in 3:08 min 10. Jenna Gensheimer stellte sich über 1500m der WU20-Konkurrenz. Bei ihrem ersten Rennen in der Halle konnte sie mit 5:22 min und dem 2. Platz überzeugen.
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(hei) Auch die 15-Kilometer der Winterlaufserie im benachbarten Römerdorf hatten wieder enormen Zuspruch. Rund 1100 Läufer(innen) überquerten die Ziellinie im IGSW-Stadion und darunter waren 18! Teilnehmer im blauen LG-Trikot. Trotz starker Konkurrenz gab es gute Platzierungen für die Rülzheimer Teilnehmer. Tanja Hellmann war an diesem Tag die Schnellste, in 55,48 min war sie 6. Einläuferin und 3. in der W30. In 57,09 min und Erster der M55 bewahrte sich ein starker Stefan Birner alle Chancen für den späteren Gesamtsieg. Jochen Wagner finishte die 15 km in 1.01,36h. Jenna Gensheimer siegte in der WJU20 in 1.02,05h, genau wie Mia Hahn in der WJU18 in 1.02,23h. In 1.05,40h kam Daniel Kopprasch ins Ziel, Michael Waldinger hatte 1.06,19h auf seiner Laufuhr, Annika Müller kam in 1.06,24h ins Stadion, in 1.07,27h beendete Julia Schäffner den Lauf, Michael Hüther lief in 1.10,02h ein, und für Philipp Bender wurden 1.12,28h gestoppt. In 1.17,34h beendete Andreas Hamburger den Lauf, Klaus Tüllmann verfehlte mit 1,18,22h knapp das Podest und Werner Heiter erkämpfte sich in 1.20,20h Platz 3 der M75. Christine Schlindwein überquerte den Zielstrich in 1.20,31h und Philipp Bär „lieferte“ 1,21,38h ab. Ebenfalls in 1,21,38h holte sich Ronja Koller Platz 2 der WJU18 und Steffen Hahn beendete den Lauf in 1.21,40h. Anfang Februar folgt der abschließende 20km-Lauf. Bis dahin, gesund bleiben!