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„Auch virtuell muss gefightet werden“, Finales Ergebnis Energie-Südwest-Cup.

(hei) Die insgesamt 5 virtuellen Läufe zum diesjährigen Energie-Südwest-Cup (Landau, Dammheim, Nußdorf, Göcklingen Offenbach) durften wg. „Corona“ ausnahmsweise auf eigenen, heimischen Strecken gespurtet werden. Trotzdem hatten die Starts Wettkampfcharakter, denn Laufen gegen die eigene Uhr ist meist (fast) so schnell, wie ein offizieller Volkslauf. Über die 10-km Distanz absolvierte „Dauerbrenner“ Werner Heiter alle 5 angebotenen Runs, mit einer Gesamtzeit von 2.32,55h  belegte er mit den 3 Wertungsläufen (48,41min + 51,48min + 52,28min) wieder einmal souverän Platz 1 der M70. Regina Kistner schaffte das ebenfalls, denn auch mit ihrer Gesamtzeit von 2.53,18h (57,10min + 58,00min  + 58,08min) erkämpfte sie sich den 1. Platz der W60. Über 5 km startete Michael Masser, mit seinen 3 Wertungsläufen erreichte er 1.12,12h, Frederike Schierl finishte die 3 Distanzen in 1.02,53h, Susanne Masser kam auf 1.37,10h und Judith Hammer beendete die virtuellen Wettkämpfe in 2.02,30h.

 
„Am Ende wird es ziemlich schwer“, 24. Berglauf in Bad Dürkheim.

(hei) Distanz 8,7 km, Höhenunterschied 510 Meter, dazu glattes Kopfsteinpflaster, etliche Treppen und meist sehr steinige, schmale und wurzelüberzogene Waldwege, dazu tiefstehende Nachmittagssonne, die die Sicht beeinträchtigt, der Bad Dürkheimer Berglauf gehört wohl zu schwersten und gefährlichsten Trails, die der Pfälzer Berglaufpokal zu bieten hat. Es ist eine besondere und spezielle Läufergemeinde, die sich jedes Jahr diesem Terrain und den Berglauf-Strapazen stellt. Werner Heiter von der LG Rülzheim ist einer davon, er liebt auch noch im „fortgeschrittenen Alter“ diese kräftezehrenden Anstiege auf die Pfälzer Gipfel. In 55,25 Minuten (Platz 118 von 200) kam er diesmal am Bismarckturm auf dem Peterskopf an und düpierte einmal mehr seine starken M70-Altersklassen-Gegner aus Baden, eine starke Leistung. Leider fällt der 2021er Pfälzer Berglaufpokal, also die Gesamtwertung, schon wieder „Corona“ zum Opfer, deshalb bleibt die Mühe bzw. das gute Ergebnis leider nur ein Einzelsieg. Schade!

 
„Der Anfang ist gemacht“, 23. Nanstein-Berglauf in Landstuhl.

(hei) Die Corona-Epidemie hat auch der Pfälzer Berglaufscene einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht, denn keiner der Frühjahrsläufe konnte gestartet werden. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass mit dem Nanstein-Lauf in Landstuhl doch noch ein Versuch zur Rettung des diesjährigen Pfälzer Berglaufpokals gestartet wurde. Mit 350 Höhenmetern und nur 7,1 km Länge gehört der Lauf in Landstuhl eher zur „Kurzdistanz“, es gibt aber unterwegs einige „knackige“ Steigungen. Werner Heiter, wieder einmal alleine für die LG am Berg unterwegs meisterte den anspruchsvollen Trail souverän. Zusammen mit seiner japanischen Laufkollegin Misaki erreichte er die Nanstein-Burg in 39,36 min. Das war der verdiente Platz 1 in der M70 und möglicherweise auch der Grundstein für einen möglichen Erfolg im 2021er Berglauf-Pokal.